Stimmungsschwankungen
kennt ja jeder, oder? Bei einem völlig gesunden Menschen ist das
nach kurzer Zeit vorbei, es kümmert keinen mehr und alles ist wieder
gut. Aber bei Menschen mit Bipolarer Störung eben nicht.
Die meisten Menschen haben diese Schubladen-Denken. Sie urteilen nicht nach Wissen oder Verhalten, das ist oft ein Problem. Eine Bipolare Störung wird als Schwerbehinderung anerkennt und man landet meist direkt ganz unten im System. Du wirst als dumm, behindert und nutzlos bezeichnet.
Für Menschen mit bipolarer Störung (auch manisch-depressives Krankheitsgeschehen genannt) gleicht das Leben einer Achterbahn, gefangen im extremen Gefühlsspektrum zwischen grenzenloser Euphorie und absolutem Tief. Bei der Mehrzahl der Patienten überwiegen allerdings die depressiven Phasen. Für die Patienten selbst und den Partner ist es schon schwer genug, mit den Gefühlsschwankungen zwischen selbst überschätzender Euphorie und tiefer Traurigkeit umzugehen.
Eine Episode kann Tage, Monate oder Jahre dauern. Zwischen den verschiedenen Phasen können ebenfalls oft Jahre liegen. Wie häufig manische und depressive Episoden auftreten, ist individuell unterschiedlich. Je nach Art und Schwere der bipolaren Erkrankung werden verschiedene Formen unterschieden. Sowohl die Behandlungsstrategie, als auch die Wahl eines geeigneten Medikamentes hängen davon ab, unter welcher Form der bipolaren Störung ein Mensch leidet.
1. Bipolar-I-Störung
Bei der Bipolar-I-Störung treten sowohl manische als auch depressive Episoden auf.
2. Bipolar-II-Störung
Die Bipolar-II-Störung ist gekennzeichnet durch depressive Episoden und mindestens eine hypomanische Phase.
3. Rapid Cycling
Von „Rapid Cycling“ spricht man, wenn innerhalb von zwölf Monaten mindestens vier oder mehr Episoden der Manie, der Hypomanie oder der Deppresion auftreten. Es kann auch zu gemischten Episoden kommen.
Mehr zum Thema findest du hier.
Das ist spannen? Du fragst dich, hab ich das jetzt auch? Wenn, ja...dann ab zum Arzt.
Selbst ich, die mit Bipolarer Störung seit Jahren zu kämpfen hat, hat Probleme das zu verstehen. Aber ich stecke nicht den Kopf in den Sand, durch meinen Mann und unsere Haustiere habe ich es geschafft nach einer langen Medikationszeit, das hinter mir zu lassen. Ich benötige nur noch Familie, Freunde und meine Tiere. Hier auf meinem Blog versuche ich ab und zu etwas zu meinem leben mit Bipolarer Störung zu erzählen, vielleicht wollt ihr mich begleiten und mit mir und meiner Familie die Welt erkunden, die Höhen und Tiefen. Willst du mehr über mich und mein Leben mit Bipolarer Störung erfahren?

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